Literaturrecherche durchführen

Literaturrecherche durchführen bedeutet, wissenschaftliche Quellen gezielt, nachvollziehbar und themenbezogen zu suchen, auszuwählen und zu dokumentieren. Eine saubere literaturrecherche ist die Grundlage jeder wissenschaftliche Arbeit – unabhängig davon, ob du eine Hausarbeit, Bachelorarbeit oder Masterarbeit schreibst. Sie sorgt dafür, dass deine Argumentation nicht „aus dem Bauch“ kommt, sondern auf belastbarer Fachliteratur basiert.
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    In der Praxis erfüllt die Literaturrecherche drei Kernfunktionen:

    1. Sie zeigt, was zum Thema bereits bekannt ist.
    2. Sie hilft, Begriffe und Theorien sauber zu definieren.
    3. Sie macht sichtbar, welche Lücken oder offenen Fragen deine Arbeit sinnvoll adressieren kann.

    Entscheidend ist dabei nicht, möglichst viele Quellen zu sammeln, sondern die richtigen Quellen zu finden: wissenschaftlich, zitierfähig, themenrelevant und methodisch passend.

    • Wozu dient Literaturrecherche? Orientierung im Forschungsstand, fundierte Theorie, belastbare Belege.
    • Für wen ist sie relevant? Für alle Studienarbeiten (Hausarbeit, Bachelorarbeit, Masterarbeit).
    • Was ist das Ergebnis? Eine dokumentierte Auswahl relevanter Quellen + klare Begründung, warum genau diese Literatur genutzt wird.

    Literaturrecherche wissenschaftliche Arbeit

    Eine literaturrecherche wissenschaftliche arbeit ist nicht „Deko“, sondern ein bewertungsrelevanter Pflichtbestandteil. Prüfer erkennen schnell, ob eine wissenschaftliche literaturrecherche planvoll durchgeführt wurde: Passt die Literatur zur Fragestellung? Sind zentrale Begriffe sauber definiert? Werden Aussagen belegt – oder nur behauptet? Je transparenter du zeigst, wie du gesucht und ausgewählt hast, desto nachvollziehbarer wird deine Argumentation.

    Gerade in umfangreicheren Arbeiten ist Literaturrecherche auch eine Art Qualitätsfilter. Sie verhindert, dass du dich auf zufällige Treffer verlässt, und sie schützt vor typischen Fehlern wie veralteten Quellen, nicht zitierfähigen Webseiten oder thematisch „nahen“, aber fachlich unpassenden Texten.

    • Pflichtbestandteil: Ohne Literaturbasis ist keine solide Theorie- oder Forschungsstand-Darstellung möglich.
    • Bewertungsrelevant: Quellenqualität und Nachvollziehbarkeit beeinflussen Note und Glaubwürdigkeit.
    • Nachvollziehbarkeit: Dokumentierte Suchwege zeigen wissenschaftliches Arbeiten (nicht Zufallstreffer).

    Wenn du dich parallel orientieren willst, wie die Literaturrecherche in unterschiedlichen Arbeitsformaten „wirkt“, sind diese Seiten hilfreich: Hausarbeit schreiben, Bachelorarbeit schreiben lassen und Ghostwriter Masterarbeit. Dort wird sichtbar, wie Umfang, Theorieanteil und Quellenarbeit typischerweise variieren.

    Literaturrecherche Masterarbeit

    Bei literaturrecherche masterarbeit und masterarbeit literaturrecherche ist der Anspruch meist am höchsten: internationale Journals, aktuelle Studien und eine klar dokumentierte Suchstrategie. In vielen Fächern wird erwartet, dass du Primärliteratur (Studien, Fachartikel) stärker nutzt als reine Überblickstexte. Dazu kommt: Die Quellenanzahl ist häufig höher, aber wichtiger ist die Struktur – also warum genau diese Literatur den Forschungsstand sinnvoll abbildet. Wenn du Orientierung suchst, welche Tiefe und Systematik typischerweise erwartet werden, hilft der Leitfaden zu Ghostwriter Masterarbeit als Referenz für Umfang, Logik und Anforderungen.

    Literaturrecherche Bachelorarbeit

    Bei literaturrecherche bachelorarbeit und bachelorarbeit literaturrecherche steht meist die wissenschaftliche Grundlage im Vordergrund: zentrale Theorien, definierte Begriffe und eine nachvollziehbare Abgrenzung. Der Umfang ist begrenzter als in der Masterarbeit, dafür muss die Themenlogik besonders klar sein. Gute Literaturrecherche zeigt hier: „Ich kenne den Stand, ich kann ihn ordnen, und ich kann daraus eine bearbeitbare Frage ableiten.“ Für eine praktische Einordnung, wie das in einer typischen Abschlussarbeit umgesetzt wird, ist Bachelorarbeit schreiben lassen als Orientierung sinnvoll.

    Literaturrecherche Hausarbeit

    Bei literaturrecherche hausarbeit und hausarbeit literaturrecherche geht es oft um den Einstieg ins wissenschaftliche Arbeiten: Lehrbücher und Fachartikel kombinieren, Grundlagen sauber darstellen und erste Diskussionen im Forschungsstand erkennen. Die Tiefe ist geringer, aber die Regeln bleiben gleich: zitierfähige Quellen, klare Auswahl und nachvollziehbare Begründung. Wenn du dir einen klaren Rahmen für Vorgehen und typische Fehler holen willst, passt Hausarbeit schreiben als nützliche Orientierung direkt im Arbeitsprozess.

    Systematische Literaturrecherche

    Eine systematische literaturrecherche ist mehr als „ich google ein bisschen“. systematische literaturrecherche durchführen heißt: Du arbeitest mit einer Suchstrategie, definierst Ein- und Ausschlusskriterien und dokumentierst deinen Weg so, dass er prinzipiell reproduzierbar ist. Genau dadurch wird die Recherche wissenschaftlich belastbar – und du kannst später begründen, warum bestimmte Quellen drin sind und andere nicht.

    „Eine systematische Literaturrecherche muss transparent, nachvollziehbar und reproduzierbar sein.“

    • Suchstrategie: Datenbanken, Suchstrings, Synonyme, Zeiträume, Sprache, Dokumenttypen.
    • Ein- und Ausschlusskriterien: z. B. Peer-Review, Aktualität, Methodik, Zielgruppe, Region.
    • Reproduzierbarkeit: Protokoll, damit ein Dritter deinen Weg nachvollziehen könnte.

    Systematisch heißt nicht automatisch „kompliziert“. Oft reicht ein klarer Ablauf: Frage präzisieren, Keywords planen, Datenbanken festlegen, Treffer sichten, Qualitätskriterien anwenden, Auswahl begründen, sauber dokumentieren.

    Methoden der Literaturrecherche

    Unter methoden literaturrecherche bzw. literaturrecherche methoden fallen unterschiedliche Vorgehensweisen, die je nach Fach und Thema sinnvoll sind. Wichtig ist, dass du bewusst entscheidest, welche Methode du nutzt – und warum.

    • Systematische Recherche: klarer Suchplan, Kriterien, Dokumentation; gut für Forschungsstand und methodische Strenge.
    • Narrative Recherche: stärker argumentativ/überblicksorientiert; sinnvoll bei Theoriekapiteln oder wenn das Feld sehr breit ist.
    • Snowballing: Von einer Kernquelle aus Literaturverzeichnis nutzen, um relevante Folgequellen zu finden.
    • Citation Tracking: Wer zitiert wen? Rückwärts (Referenzen) und vorwärts (neuere Zitate) arbeiten.

    In der Praxis werden Methoden häufig kombiniert: Du startest systematisch in Datenbanken, ergänzt gezielt durch Snowballing, und stabilisierst den Stand über Citation Tracking.

    Literaturrecherche Schritte

    Die literaturrecherche schritte bzw. der literaturrecherche ablauf sind dann effizient, wenn du sie wie einen Prozess behandelst – nicht wie eine spontane Suche. Das reduziert Dopplungen, spart Zeit und verbessert die Qualität deiner Literaturbasis.

    Forschungsfrage Literaturrecherche

    Die forschungsfrage literaturrecherche ist der Startpunkt. Ohne präzise Forschungsfrage weißt du nicht, wonach du suchst – und jede Trefferliste wird zu groß. Formuliere die Frage so, dass klar ist: Gegenstand, Kontext, Zeitraum (falls relevant) und Ziel (beschreiben, erklären, vergleichen).

    • Zu breit: „Digitalisierung im Marketing“
    • Präziser: „Wie beeinflusst Personalisierung im E-Commerce die Kaufentscheidung bei Gen Z in Deutschland?“

    Suchbegriffe Literaturrecherche

    Bei suchbegriffe literaturrecherche und keywords literaturrecherche solltest du Synonyme, Fachbegriffe und englische Varianten einplanen. Arbeite mit Booleschen Operatoren, damit die Suche steuerbar wird.

    • Synonyme: „Personalisierung“ / „Customization“ / „Recommendation Systems“
    • Operatoren: AND, OR, NOT, „…“ (Phrase), * (Trunkierung je nach Datenbank)
    • Beispiel-String: (personalization OR customization) AND (e-commerce OR online shop) AND (purchase intention)

    Quellen Literaturrecherche

    Unter quellen literaturrecherche fallen unterschiedliche Dokumenttypen. Für wissenschaftliche quellen sind Fachartikel, Studien, Monografien und Sammelbände typischerweise zentral. Lehrbücher sind gut für Grundlagen, aktuelle Journals für den Forschungsstand.

    • Bücher/Monografien: Theorie, Grundlagen, Begriffsdefinitionen
    • Journals/Studien: aktuelle Forschung, Methoden, Ergebnisse
    • Reports/Working Papers: je nach Fach sinnvoll, aber Qualität prüfen

    Literatur auswählen

    literatur auswählen und relevante literatur finden heißt: Relevanz, Qualität und Aktualität gegeneinander abwägen. Nicht jede „passende“ Quelle ist gut, und nicht jede gute Quelle passt zu deiner Frage.

    • Relevanz: beantwortet die Quelle wirklich deinen Fokus?
    • Qualität: Peer-Review, seriöser Verlag, belastbare Methodik
    • Aktualität: abhängig vom Feld (z. B. IT aktueller als Philosophie)

    Literatur auswerten

    literatur auswerten und literatur zusammenfassen bedeutet: vergleichen, strukturieren, dokumentieren. Ziel ist nicht, Quellen „nachzuerzählen“, sondern Muster, Debatten, Widersprüche und Forschungslücken zu erkennen.

    • Vergleichen: Welche Ergebnisse stimmen überein, wo gibt es Konflikte?
    • Strukturieren: nach Themenclustern, Theorien, Methoden oder Zeitverlauf
    • Dokumentieren: Exzerpte, Zitate, Seitenzahlen, eigene Notizen (Zotero/Citavi)

    Literaturrecherche Datenbanken

    Bei literaturrecherche datenbanken und wissenschaftliche datenbanken gilt: Nutze nicht nur eine Quelle. Google Scholar ist praktisch, aber je nach Fach liefern spezialisierte Datenbanken deutlich bessere Trefferqualität. Entscheidend ist, dass du deine Datenbankauswahl kurz begründest: Warum genau diese Datenbanken passen (Fachbereich, Journals, Abdeckung, Filtermöglichkeiten).

    • Google Scholar: schnell, breit; Qualität je nach Treffer stark schwankend
    • JSTOR: geistes- und sozialwissenschaftliche Journals (je nach Zugriff)
    • PubMed: Medizin, Psychologie, Public Health
    • Fachspezifische Datenbanken: abhängig von Disziplin (z. B. Wirtschaft, Kommunikation, Pädagogik)

    Literaturrecherche Tabelle

    Die literaturrecherche tabelle bzw. literatur bewerten tabelle hilft dir, Quellen schnell einzuordnen. Sie ist besonders nützlich, wenn du viele Treffer hast und zügig entscheiden musst, was wissenschaftlich verwertbar ist.

    Kriterium Wissenschaftliche Literatur Nicht wissenschaftlich
    Quelle Fachjournal Blog
    Autor Wissenschaftler Unbekannt
    Zitierfähig Ja Nein

    Literaturrecherche Universität Vorgaben

    Unter literaturrecherche uni vorgaben und literaturrecherche hochschule fällt vor allem die Erwartung, dass du deine Recherche dokumentierst. Viele Hochschulen werten fehlende Systematik als Schwäche, weil dadurch der Forschungsstand beliebig wirkt.

    • Dokumentationspflicht: Suchwege, Datenbanken, Keywords, Auswahlkriterien festhalten.
    • Transparenz: zeigen, wie du von Treffern zur finalen Literaturauswahl kommst.
    • Punktabzug-Risiko: fehlende Systematik = unklare Quellenbasis = schwächere Argumentation.

    Literaturrecherche Tipps

    Gute literaturrecherche tipps und literaturrecherche lifehacks sind meist organisatorisch: Du sparst Zeit, reduzierst Fehler und kannst später sauber belegen.

    • Rechercheprotokoll: einfache Tabelle (Datum, Datenbank, Suchstring, Treffer, Auswahl).
    • Datenbank-Alerts: Benachrichtigungen für neue Publikationen zu Keywords.
    • Citavi / Zotero: Literaturverwaltung + Zitate/Seitenzahlen sauber speichern.

    Literaturrecherche Exposé

    Eine literaturrecherche exposé ist nicht nur „Vorarbeit“, sondern ein sichtbarer Teil deines wissenschaftlichen Prozesses: Im Exposé zeigst du, dass deine Fragestellung in einem bestehenden Forschungsstand verankert ist und dass du Literatur nicht zufällig gesammelt hast. Genau deshalb lohnt es sich, die Recherche im Exposé kurz, aber strukturiert darzustellen: Welche zentralen Debatten gibt es? Welche Begriffe oder Modelle sind relevant? Und welche Lücke oder offene Frage begründet deine eigene Arbeit?

    In der Praxis hat die Literaturrecherche im Exposé drei Aufgaben. Erstens: Du definierst den thematischen Rahmen (was gehört dazu, was bewusst nicht). Zweitens: Du positionierst deine Arbeit im Forschungsstand (wo knüpft sie an, wo widerspricht sie, was ergänzt sie). Drittens: Du leitest daraus Methodik und Materialzugang ab – denn ein Exposé wirkt nur dann stimmig, wenn Forschungsfrage, Literaturbasis und Vorgehen zusammenpassen.

    • Forschungsstand verdichten: Nicht alles aufzählen, sondern Hauptlinien und zentrale Positionen herausarbeiten.
    • Begriffe sauber definieren: Kernkonzepte über wissenschaftliche Quellen abstützen, nicht über Alltagsdefinitionen.
    • Begründung der Eingrenzung: Zeitraum, Region, Zielgruppe oder Datentyp transparent festlegen.
    • Arbeitslogik zeigen: Warum führt genau dieser Stand der Forschung zu genau deiner Forschungsfrage?

    Wenn du merkst, dass du zwar viel Literatur hast, aber keine klare Struktur daraus entsteht, ist das oft ein Signal, dass die Fragestellung noch zu breit ist oder dass Suchbegriffe und Kriterien geschärft werden müssen. Für Orientierung zur Exposé-Struktur und typischen Anforderungen kannst du dich an Exposé schreiben lassen orientieren.

    Literaturrecherche Marketing

    literaturrecherche marketing funktioniert am besten, wenn du dein Thema früh in ein klares Teilfeld übersetzt: Konsumentenverhalten, Branding, Pricing, E-Commerce, Social Media, CRM, Performance Marketing oder Marketing-Ethik. Marketingliteratur ist umfangreich und heterogen – deshalb brauchst du eine saubere Suchstrategie, damit du nicht in allgemeinen Ratgebern oder reinen Praxisartikeln hängen bleibst, die wissenschaftlich nicht tragen.

    Für eine belastbare Literaturbasis sind in Marketingthemen meist drei Quellengruppen sinnvoll: (1) theoretische Grundlagen (Modelle, Konstrukte, Definitionen), (2) empirische Studien (Messung, Effekte, Korrelationen, Experimente) und (3) methodische Literatur (Operationalisierung, Skalen, Validität). Gerade bei digitalen Themen ist außerdem die Aktualität wichtig: Du solltest bewusst entscheiden, ob du mit „State of the Art“ arbeitest (z. B. letzte 5 Jahre) oder ob Klassiker für deine Argumentation notwendig sind.

    • Konstrukte operationalisieren: Begriffe wie „Brand Trust“, „Customer Loyalty“ oder „Conversion“ benötigen messbare Definitionen.
    • Kontextvariablen festlegen: Branche, Plattform, Zielgruppe, Region – Marketingeffekte sind selten universell.
    • Studienqualität prüfen: Peer-Review, Methode, Stichprobe, Messinstrumente, Transparenz.
    • Praxisquellen begrenzen: Reports können ergänzen, ersetzen aber keine wissenschaftliche Literatur.

    Wenn du dein Thema in Marketing noch nicht sauber eingrenzen kannst, hilft oft ein kurzer „Keyword-Baukasten“: Hauptbegriff + Synonyme + Kontext + Outcome. Das macht Datenbank-Suchen deutlich präziser. Passende Orientierung zur fachlichen Einordnung bietet Masterarbeit Marketing.

    Literaturrecherche Soziale Arbeit

    literaturrecherche soziale arbeit ist häufig besonders anspruchsvoll, weil das Feld interdisziplinär arbeitet: Sozialpädagogik, Psychologie, Public Health, Recht, Sozialpolitik und Organisationsforschung überschneiden sich. Dadurch entstehen viele „naheliegende“ Quellen, die thematisch passen, aber nicht zwingend wissenschaftlich hochwertig oder für deine Fragestellung relevant sind. Eine gute Recherche trennt hier konsequent zwischen Fachliteratur, Praxisleitfäden und politisch-administrativen Dokumenten – und macht diese Trennung transparent.

    Typisch ist außerdem, dass die Forschungslandschaft je nach Thema stark fragmentiert ist (z. B. Jugendhilfe, Migration, Wohnungslosigkeit, Gewaltprävention, digitale Beratung). Das bedeutet: Du brauchst klare Ein- und Ausschlusskriterien, damit du nicht zu viele Nebenstränge aufmachst. Sinnvoll ist es, früh zu entscheiden, ob du primär mit empirischen Studien arbeitest oder ob du einen theoretischen Schwerpunkt setzt (z. B. Lebensweltorientierung, Systemtheorie, Resilienz, Empowerment).

    • Begriffsklärung: zentrale Konzepte (z. B. Teilhabe, Risiko, Vulnerabilität) sauber wissenschaftlich definieren.
    • Ethik & Sensibilität: Forschung in Zwangskontexten, Schutz von Klienten, Datennutzung reflektieren.
    • Praxis vs. Wissenschaft: Leitfäden nutzen – aber wissenschaftliche Begründung über Fachliteratur absichern.
    • Kontextabhängigkeit: Hilfesysteme, Gesetzeslage und Institutionen unterscheiden sich regional stark.

    Wenn du merkst, dass deine Trefferlisten zu breit sind, hilft eine konsequente Eingrenzung über Zielgruppe, Setting (z. B. Jugendamt, Schule, Klinik), Region oder Zeitraum. Als thematische Orientierung kannst du Sozialer Arbeit Masterarbeit nutzen.

    Literaturrecherche Kommunikationswissenschaften

    Bei literaturrecherche kommunikationswissenschaften ist die größte Herausforderung oft nicht die Menge der Literatur, sondern ihre Struktur: Viele Themen sind debattengetrieben (z. B. Framing, Desinformation, Agenda Setting, Plattformlogiken, Hate Speech, Medienvertrauen). Das heißt, du musst Literatur so auswerten, dass die zentralen Positionen, Begriffe und methodischen Zugänge klar gegeneinander gestellt werden – statt nur eine Reihe von Quellen zu referieren.

    Besonders effektiv ist in Kommunikationswissenschaften eine Kombination aus systematischer Datenbanksuche und Citation Tracking. Viele Schlüsseltexte sind stark zitiert; wer nur über Keywords sucht, übersieht schnell theoretische Kernbeiträge oder methodische Standardwerke. Gleichzeitig ist Aktualität bei Plattformthemen wichtig, weil sich Rahmenbedingungen (Algorithmen, Policies, Nutzungsformen) verändern. Eine saubere Literaturrecherche macht deshalb transparent, welche Zeiträume und Plattformkontexte gelten.

    • Theorie + Empirie verbinden: Modelle (z. B. Framing) mit aktuellen Studien verknüpfen.
    • Begriffe trennen: Desinformation, Misinformation, Propaganda – definitorisch sauber bleiben.
    • Methoden vergleichen: Inhaltsanalyse, Experimente, Surveys, Diskursanalyse – was passt zur Frage?
    • Zitationspfade nutzen: Schlüsseltexte über „cited by“ und Referenzen systematisch erweitern.

    Wenn du zu deinem Thema schnell eine wissenschaftliche Basis aufbauen willst, starte mit 2–3 Kernartikeln, mappe deren Referenzen und nutze dann gezielte Suchstrings, um die Debatte zu komplettieren. Orientierung bietet Kommunikationswissenschaften.

    Literaturrecherche Hilfe

    literaturrecherche hilfe wird meist dann relevant, wenn Zeitdruck, Datenbankzugänge oder die Eingrenzung schwierig werden. Häufige Probleme sind: zu breite Fragestellung, unklare Keywords, zu viele irrelevante Treffer oder Unsicherheit bei der Quellenqualität. Unterstützung ist dann sinnvoll, wenn sie nicht „Literatur ersetzt“, sondern den Prozess stabilisiert: Suchstrategie entwickeln, Kriterien festlegen, Literatur verwalten, Auswertung strukturieren.

    Wichtig ist dabei ein realistischer Anspruch: Hilfe heißt nicht, dass die Recherche „automatisch“ korrekt wird. Entscheidend bleibt, dass du transparent dokumentierst, wie du gesucht und ausgewählt hast. Wer Unterstützung nutzt, sollte besonders darauf achten, dass Quellen weiterhin wissenschaftlich sind, dass keine Blackbox entsteht und dass die Auswahl begründbar bleibt.

    • Suchstrategie schärfen: Synonyme, englische Varianten, Boolesche Operatoren, Filterlogik.
    • Qualität sichern: Kriterien für Peer-Review, Verlag, Methodik, Aktualität definieren.
    • Organisation verbessern: Zotero/Citavi, Tags, Notizen, Exzerpte, Dubletten vermeiden.
    • Auswertung strukturieren: Themencluster, Debattenlinien, Vergleichsmatrix statt reiner Zusammenfassung.

    Wenn du dich zu möglichen Unterstützungsformen orientieren willst, findest du einen Überblick unter ghostwriting – inklusive Einordnung, wie sich Prozesshilfe von inhaltlicher Textproduktion unterscheidet, und was an Hochschulen typischerweise akzeptiert ist. Damit ist auch literaturrecherche schreiben lassen als Anfrage sauber in einen transparenten Workflow eingebettet.

    Literaturrecherche FAQ

    Wie viele Quellen sind nötig?

    Das hängt von Fach, Thema und Umfang ab. Entscheidend ist weniger die Zahl als die Abdeckung des Forschungsstands: zentrale Theorien, aktuelle Studien und relevante Debatten müssen sichtbar sein.

    Wie aktuell muss Literatur sein?

    In schnelllebigen Feldern (z. B. Digitalisierung) sind aktuelle Quellen wichtiger. In Theorie- und Grundlagenkapiteln können ältere Standardwerke sinnvoll und notwendig sein.

    Darf Wikipedia genutzt werden?

    Wikipedia eignet sich zur ersten Orientierung, ist aber in der Regel keine zitierfähige wissenschaftliche Quelle. Nutze es höchstens, um Begriffe zu klären und danach in Fachliteratur zu wechseln.

    Wie dokumentieren Prüfer?

    Prüfer achten auf Nachvollziehbarkeit: Quellenqualität, konsistente Zitation, roter Faden im Forschungsstand und eine klare Begründung deiner Auswahl. Eine dokumentierte Suchstrategie wirkt hier stark.

    Literaturrecherche Fazit

    Das literaturrecherche fazit: Eine starke Literaturrecherche ist systematisch, dokumentiert und inhaltlich relevant. Wenn du sauber eingrenzt, passende Datenbanken nutzt, Quellen kritisch bewertest und deine Auswahl begründest, wird die Argumentation deiner Arbeit stabiler – und die Bewertung nachvollziehbar besser.

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    Über die Autorin


    Franziska Gloeckner ist Redakteurin und Lektorin bei Premium Ghostwriter. Seit über sechs Jahren ist sie in der Ghostwriting- und Wissenschaftsredaktion tätig und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der strukturellen und formalen Ausarbeitung akademischer Texte. Ihr Fokus liegt insbesondere auf der Gliederung von Bachelor- und Masterarbeiten sowie auf der Verständlichkeit wissenschaftlicher Argumentationen. Die Inhalte dieser Seite basieren auf redaktioneller Erfahrung, hochschulüblichen Anforderungen und gängigen Bewertungsmaßstäben deutscher Hochschulen. Ziel ist es, Studierenden eine fachlich fundierte und praxisnahe Orientierung für den Aufbau ihrer Arbeit zu bieten.

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